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Neue SMD-Fertigungslinie bei DELTEC

Im Sommer 2007 gelang es DELTEC einen neuen Großauftrag zu gewinnen, der auch die Erweiterung unserer Fertigungskapazitäten erforderte. DELTEC entschied sich, die bisherigen 5 Panasonic SMD-Linien um eine Fuji-Linie zu erweitern. Bereits in der Evaluierungsphase wurde die Bestückung von bisher 80 Mio. Bauteilen pro Monat auf 140 Mio. Bauteile pro Monat erhöht.



Am Anfang der neuen SMD-Linie befindet sich ein Fuji Siebdruckautomat GPX der sich durch einen sehr präzisen Druck, einfache Bedienung und niedrige Zykluszeiten auszeichnet. Nachfolgend ist ein 2D Pasteninspektionssystem vom Typ QS 3054 der Firma Viscom zu finden. Im Anschluss daran stehen 10 M6S Doppelspur-Bestückungsmodule von Fuji. Zusammengenommen haben die 10 Module eine theoretische Bestückungsleistung von 170.000 Bauteilen pro Stunde, wobei sich das Bestückungsspektrum von 01005 Bauteilen bis hin zu Bauteilen der Größe 74 x 74mm erstreckt. Die verschiedenen Modulkomponenten können ganz einfach getauscht werden und gewähren dadurch eine sehr hohe Flexibilität für DELTEC. Aufgrund des Doppelspursystems entfallen lange Be- und Entladezeiten und es entsteht so gut wie kein Zeitverlust. Der nachfolgende Fuji Bestücker vom Typ AIM übernimmt vor allem den multifunktionalen Bestückanteil, wie BGA´s,  Steckerleisten oder QFP´s. Abschließend steht ein Reflow-Lötsystem V8 von der Firma Rehm. Der Ofen verfügt über 5 Vorheizzonen mit je Ober- und Unterhitze sowie 2 Peak- und 2 Kühlzonen. Mit dieser Anlage ist es ohne Probleme möglich, auch große, massige Boards mit einem geringen Delta T zwischen kleinen und großen Bauteilen zu löten. Dieser Aspekt ist besonders in der bleifreien Löttechnik wichtig, da hier oftmals nur ein sehr kleines Prozessfenster zur Verfügung steht.

Juni 2008

 

DELTEC-Spende hilft Lebensrettern

Der Rettungshundestaffel „Bayerwald“ nun eine Funkortungsanlage finanziert

Furth im Wald. (tl) Retten wollen ist die eine Sache, retten können die andere. Denn neben Idealismus und Einsatzbereitschaft ist oftmals auch entsprechendes Equipment dringend erforderlich. So auch bei der Rettungshundestaffel „Bayerwald“, welche sich auf die Suche nach Vermissten spezialisiert hat und die von der Polizei oft angefordert wird - allein in den ersten eineinhalb Monaten dieses Jahres bereits neunmal. Ihr griff nun das Further Unternehmen DELTEC unter die Arme: Geschäftsführer Franz Dahlhoff finanzierte der Rettungshundestaffel eine Funkortungsanlage, die am Freitagnachmittag auf dem Werksgelände offiziell übergeben wurde.

Wie von Walter Kinach, 1. Vorsitzender des Deutschen Rettungshundevereins (DRV), zu erfahren war, basiert dieses auf dem GPS-System, das rund ein Jahr lang Elektronik-Spezialisten der Firma R&E Funktechnik in Nürnberg für die Zwecke der Rettungshundestaffel modifiziert haben. Ohne die Unterstützung der Firma DELTEC wäre dies nicht möglich gewesen.

Das neue Funksystem erleichtert die Arbeit der Suchmannschaft erheblich, da durch ein Geräte, das der Hundeführer mit sich trägt, stets zeitaktuell und exakt der Standort auf einem Monitor im Einsatzleitbus angezeigt werden kann. Dies dient zum einen dazu, die Suche mehrerer Rettungshundeführer-Teams optimal zu koordinieren, gleichzeitig aber auch zu dokumentieren, welche Gebiete bereits durchsucht worden sind. Da die Hundeführer und ihre Tiere meistens nachts in einem Gelände unterwegs sind, das sie nicht kennen, gibt es ihnen auch eine gewisse Sicherheit, denn sie wissen, die Einsatzleitung ist ständig darüber informiert, wo sie sich befinden, und kann sie bei Bedarf über Funk leiten.

Bei der Übergabe am Freitagnachmittag, zu der Hundeführer bis aus Freising an die Dr. Georg-Schäfer-Straße gekommen waren, machte Dahlhoff auch deutlich, weshalb man diese Rettungseinrichtung unterstützt hat. Es handle sich um eine Organisation, die effizient arbeitet, auf Spenden angewiesen ist und deren Mitglieder bereit sind, zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Freizeit zu opfern, um anderen Menschen zu helfen.Der Kontakt zur DELTEC war über deren Mitarbeiter Stefan Paa zu Stande gekommen.

Kinach zeigte sich über die Unterstützung durch die Firma DELTEC sehr glücklich, zumal die Rettungshundestaffel „Bayerwald“, welche im Bereich Niederbayern/Oberpfalz tätig ist, auf Spenden angewiesen ist. Sie zählt derzeit über 80 Mitglieder, wobei rund die Hälfte bei Einsätzen abrufbereit ist.

Allein in diesem Jahr war die Rettungshundestaffel „Bayerwald“ bereits etwa 760 Stunden im Einsatz.Im Durchschnitt müssen dazu rund hundert Kilometer Anfahrtsweg zurückgelegt werden. „Es ist schon eine Kunst, dies alles zu finanzieren“, betonte Kinach, der um das große ehrenamtliche Engagement seiner Kräfte weiß.

Deshalb zeigte er sich überaus glücklich, dass nun dank der Further Elektronikfirma „DELTEC“ ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung ging, der die künftige Arbeit bei der Vermisstensuche effizienter macht. Davon profitieren die Einsatzkräfte, in erster Linie vor allem aber die Betroffenen.

Artikel aus Chamer Zeitung, Montag 11. Februar 2008

Technische Berufe sind nicht nur was für Jungs
Kooperation zwischen der Further Hauptschule und der Firma Deltec Automotive


Furth im Wald. Im Schulentwicklungskonzept der Hauptschule Furth im Wald heißt es unter anderem: „Die Schule realisiert sich als eine wichtige Schnittstelle zu externen Institutionen und zur Wirtschaft.Dies steht nicht nur auf geduldigem Papier, sondern wird ganz konkret in die Tat umgesetzt. Dafür braucht man jedoch Partner aus der Wirtschaft, die bereit sind, Personal und Material zur Verfügung zu stellen, um den Schülerinnen und Schülern einen vertieften Einblick in die Betriebsabläufe zu gewähren, sie an die praktische Arbeit heranzuführen und ihnen so eine wichtige Hilfestellung bei der Berufsfindung zu geben.



Die Firma Deltec Automotive Furth im Wald ist einer dieser wichtigen Partner der Hauptschule, der schon zum wiederholten Male Fachkräfte abstellt, um in der bereits angesprochenen Weise Schule und Schüler in besonderem Maße zu unterstützen. Ausbildungsleiter Stefan Paa hatte erneut ein interessantes Programm zusammengestellt, das den Schülern an fünf Nachmittagen, für die sie sich freiwillig gemeldet hatten, Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln sollte, die in der Elektronikindustrie benötigt werden. Neben der umfassenden Betriebserkundung in der Dr. Georg-Schäfer-Straße wurden im Physik-Saal der Schule unter Anleitung von Stefan Paa und Christine Multerer Arbeiten mit Lötzinn und –kolben durchgeführt. Dabei mussten verschiedene elektronische Bauteile auf eine Platine aufgebracht und anschließend exakt verlötet werden.
Genaues, sorgfältiges Arbeiten und Handgeschicklichkeit waren dazu notwendig. Es stellte sich heraus, dass gerade Mädchen die entsprechenden Qualitäten besitzen und für Feinarbeit besonders geeignet sind. An einem weiteren Nachmittag wurden in der Schule Messungen mit den entsprechenden Geräten geübt. Hier konnten Grundkenntnisse zum Thema Strom aus dem Physikunterricht angewandt werden. Die Jungen und Mädchen machten die Erfahrung, dass dies kein trockenes Schulwissen ist, sondern dass diese Kenntnisse die Basis für einen sachgerechten Umgang mit den Apparaten sind. Zum Abschluss und gewissermaßen als Höhepunkt dieses praxis- und handlungsorientierten Gemeinschaftsprojekts erhielten die Hauptschüler die Aufgabe, aus einer Vielzahl von Einzelteilen eine funktionsfähige Elektronikbaugruppe zusammenzusetzen und zu verlöten. Nachdem alle Dioden, Transistoren und Widerstände an der richtigen Stelle angebracht worden waren und die Stromversorgung klappte, war das Gerät fertig.



Ausbilder Stefan Paa und Rektor Hans Ziesler zeigten sich auch in diesem Schuljahr sehr zufrieden mit den Ergebnissen der schulisch-betrieblichen Zusammenarbeit. Ziesler bedankte sich für das große Entgegenkommen der Firma Deltec und regte an, das Projekt im Interesse der Schüler auch künftig fortzusetzen. Durch die Kooperation von Schule und Wirtschaft könnten beide Partner profitieren. Schüler lernen heimische Betriebe und die dort angebotenen Lehrberufe kennen, um zu prüfen, ob sie die Anforderungen erfüllen und sie für den Beruf geeignet sind. Die Verantwortlichen in den Betrieben begegnen jungen Leuten, die eventuell als künftige Mitarbeiter zu sehen sind. Es ist auch ein Beispiel dafür, wie im Sinne der Hauptschul-Initiative das Know-how außerschulischer Experten genützt und in den schulischen Lernprozess eingebracht werden kann. Das Projekt, das unter dem Stichwort „Praxis an der Hauptschule“ von der Regierung der Oberpfalz finanziert wird, ist ferner ein wichtiger Baustein im Profil der Hauptschule Furth im Wald, die Maßnahmen zur Berufsvorbereitung und Berufsorientierung zu ihren wesentlichen Aufgaben zählt. Mit der Überreichung der Teilnahme-Bestätigung, die Eingang in die Portfoliomappe der Jugendlichen findet und einer Bewerbung um eine Lehrstelle beigefügt werden kann, ging die Arbeitsgemeinschaft zu Ende. Als kleines Dankeschön für ihr Engagement überreichte der Schulleiter den Fachkräften der Firma Deltec ein Präsent.
Chamer Zeitung, Januar 2009
 

Februar 2007